Gedanken zur Nachhaltigkeit ...

 Uns ist völlig klar, dass es  sowohl auf den ersten, als auch zugegebener Maßen, auf den zweiten Blick schwer zu argumentieren ist was wir da im alpinen Bereich machen. Dennoch möchten wir hier ein paar Missverständnisse ausräumen und ein wenig erklären, warum wir tun was wir tun.

 

Unsere Pistenraupe benötigt ordentlich Treibstoff um Euch sicher und zügig auf den Berg zu bringen. Je nach Schneeverhältnissen und zurückgelegten Kilometern muss mit einem Dieselverbrauch zwischen 15 und 20 Litern pro Stunde gerechnet werden. An einem guten Tag werden somit ca. 100 Liter Diesel benötigt. Bei einer Gruppengröße von 12 Personen ergibt sich ein Dieselverbrauch von ca 8,5 Litern pro Person pro Tag. Jeder weiß selbst wie viel sein Auto verbraucht und kann somit die pro Kopf Belastung einschätzen. Unsere Auspuffanlage musste, beim Aufsetzen der Personenkabine umgebaut werden, im Zuge dessen haben wir sämtliche Filter getauscht und durch die, im Moment effizientesten,  ersetzt. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Rauchentwicklung, sondern auch auf die Menge der tatsächlich ausgestoßenen Schadstoffe aus. Auch die Lärmbelastung konnten wir so signifikant vermindern.

 

Klar ist, dass natürlich nicht nur der Treibstoffverbrauch unsere Umwelt belastet. Deshalb  versuchen wir alle anderen Belastungen möglichst gering zu halten. Plastik findet bei uns keine Verwendung. Sowohl bei den Trinkflaschen, als auch bei unserem Besteck und Geschirr, setzen wir auf Wiederbefüllbares und Porzellan.  Wir lassen nichts am Berg zurück und wissen, dass Ihr uns dabei unterstützt und auch nichts wegwerft. Auch unsere Guides, Pistenraupenfahrer und alle anderen, die dafür sorgen dass alles gut funktioniert, haben wir dahingehend sensibilisiert. 

 

Zur Nachhaltigkeit gehört für uns auch in die Region und die Menschen vor Ort zu investieren. Wir arbeiten ausschließlich mit Familien aus Swanetien, schaffen ein paar Arbeitsplätze und tragen ein wenig zur (Umwelt)Bewusstseinsbildung bei. Wir hoffen, dass dieser wunderschöne Teil Georgiens den Weg des sanften Tourismus weitergeht und die einmalige Landschaft und die Unberührtheit möglichst lange bestehen bleibt.